»Ich möchte die Teile von der Notwendigkeit befreien, ein Ganzes zu bilden. Sollen sie doch einfach lose beieinanderliegen – frei. Sie sollen keiner Absicht dienen wie, etwas zu erzählen, zu lehren, Sinn zu stiften ... Sie sollen sich auch nicht zu Manipulationen einsetzen lassen, sondern einfach für sich selbst stehen, ein jeder Teil für sich allein. Nur mit dem ihm eigenen Sinn. Jeder möge verstehen, was er oder sie darin sehen will ... Oder nichts verstehen – oder auch vielleicht etwas Neues entdecken. Etwas, das nicht darauf vorbereitet wurde, entdeckt zu werden ... Unerwartet, unbekannt, natürlich, spontan ... Was, wenn alles der Entdeckung überlassen wäre?« (Nevbahar Atabays Vorwort)
Nevbahar Atabay
Nevbahar Atabay (geb. 1961, Istanbul) arbeitete nach ihrem Lizenziat an der Anadolu-Universität Eskişehir und ihrem Masterstudium an der Marmara-Universität über viele Jahre als Fachkraft für psychologische Beratung in verschiedenen Vorschulbildungseinrichtungen und Beratungszentren. Neben ihrer Tätigkeit als Leiterin der Türkischen Stiftung für die Bildung hochbegabter Kinder übernahm sie aktive Rollen in vielen gemeinnützigen Projekten. Gleichzeitig teilte sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit einem breiten Publikum durch die Organisation von Unternehmensschulungen und Seminaren. Atabay ist Mutter zweier Kinder.
Die Autorin betrat die Literaturwelt mit ihrem psychologischen Roman Tutulma – Aşkın Patolojisi [Verfallensein – Die Pathologie der Liebe]. Ihr darauffolgendes Werk Deli Orman Metinleri / Texte aus dem verrückten Wald unternimmt den Versuch, in die Tiefen der menschlichen Seele einzudringen und die komplexe Natur der Liebe zu erforschen. Das Werk vereint verschiedene literarische Stile und bietet den Lesern ein originelles und tiefgreifendes Leseerlebnis.
Psychologie Philosophie Lebensweisen Lyrik Liebe Tod Erziehung