Die vorliegende Monografie zu den Schmuckobjekten von Bussi Buhs ist ein in vieler Hinsicht ungewöhnliches Buch. Form und Gestaltung sind extravagant und spielerisch, worin sich die unkonventionelle Arbeit der Künstlerin spiegelt. Alle Stücke werden farbig und in Originalgröße abgebildet und geben einen Überblick über mehr als 40 Jahre in denen die Künstlerin auch Schmuckstücke geschaffen hat. Als Chemikerin und Bildhauerin hat Bussi Buhs in den 1970er-Jahren an der Akademie der Bildenden Künste in München begonnen, ihre Kenntnisse als Kunststoffexpertin innovativ bei der Gestaltung von Schmuck, Objekten und sogar Brillen anzuwenden. Das Buch enthält erläuternde Textbeiträge von Paul Derrez, Olga Zobel-Biró, Sabine Runde, Christianne Weber-Stöber, Bernhard Kliegl und von Bussi Buhs selbst. Ein Ausstellungsverzeichnis und eine Bibliographie der Texte von und über Bussi Buhs ergänzen dieses umfassende Werkverzeichnis und Künstlerbuch.
Bussi Buhs
1940 geboren in Mannheim
1959-68 Studium der Malerei bei Walter Herzger und seit 1960 Bildhauerei bei Wilhelm Loth an der Akademie der bildenden Künste Karlsruhe
1961 Beginn ihrer Arbeit mit Kunststoffen
1965-67 Studium der Chemie an der Technischen Hochschule Karlsruhe
1971 Aufbau und Leitung der Kunststoffwerkstätte an der Akademie der bildenden Künste München
seit 1975 Anfertigung von Schmuck aus Kunststoff
1994 Erste Schmuckkollektion für Galerie Biró in München
1999 Herbert-Hofmann-Preis
Bussi Buhs arbeitet in München und lebt in Hohenzell
Werkkatalog Kunst Autorenschmuck Schmuck Objekte Kunststoff