J. J. Grandville war ein französicher Karikaturist, der mit detailreichem Realismus Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen zu fantastischen Geschöpfen verbunden hat. Die 'Scènes de la vie privée et public des animaux ' zählen zu Grandvilles Hauptwerken. Das Buch mit anonymen Beiträgen berühmter Schriftsteller wie Honoré de Balzac, Alfred de Musset, Charles Nodier und George Sand ist 1842 in Paris erschienen. Der Text dieses Buches ist der deutschen Ausgabe 'Bilder aus dem Staats- und Familienleben der Thiere', Leipzig 1846, ungekürzt entnommen.
J J Grandville
Grandville oder Jean-Jacques Grandville; eigentlich Jean Ignace Isidore Gérard) war ein französischer Lithograf, Maler und Zeichner, dessen beruflicher Werdegang mit den unruhigen politischen Verhältnissen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Frankreich verbunden war. Er war politischer Karikaturist für die Zeitschriften „La Caricature“ und „Le Charivari“ in Paris. Nach 1835 machte er sich einen Namen als Illustrator klassischer und zeitgenössischer Literatur. Seine Motive waren gern vermenschlichte Tiere und Pflanzen. Er zeichnete Mischwesen aus Menschen, Tieren und Gewächsen und zeigte so ihre charakteristischen Eigenheiten.
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