Das Thema der ästhetischen Bildung erfährt zurzeit eine Aufwertung. Abgelöst von traditionellen Vorstellungen einer Ästhetik als Theorie des Schönen wird der Begriff zur Merkmalsbeschreibung von gesellschaftlichen, individuellen und erkenntnis-theoretischen Veränderungen. Im vorliegenden Band wird gezeigt, inwieweit sich diese im Bereich von Bewegung, Körperlichkeit und Lernen als verschiedene Formen ästhetischer Erfahrung kennzeichnen lassen. Die verschiedenen Beiträge spiegeln die Breite sportpädagogischen Denkens wider. Sie reicht von grundlagentheoretischen Überlegungen zu den Begriffen Form, Reflexion, Mimesis, Rhythmus oder dem Verhältnis von Bewegung und Sprache bis zu schulpraktischen Beispielen einer musisch-ästhetischen Bewegungserziehung. Neben dem Schwerpunktthema gibt es Diskussionsbeiträge u. a. zur Studienreform, zu Rahmenrichtlinien und den sich daraus ergebenen bildungstheoretischen Konsequenzen. Darüber hinaus stellen Nachwuchswissenschaftlicher/innen in Werkstattberichten ihre Arbeitskonzepte vor. Den Abschluss bilden Rezensionen zur Publikation aus der Sportpädagogik und Sportphilosphie.
Elk Franke
Erziehung Lehrerausbildung Pädagogik Sport Ästhetik