Als ein "allgegenwärtiges Programm, das Maßstäbe setzt" wurde Arnulf Ratings erstes Soloprogramm in der Kritik gefeiert und prompt mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet. Jetzt folgt mit "SPRECHSTUNDE" das zweite Solo des Stars der legendären "3 Tornados". Was ist los? Die Welt ist voller guter Menschen, die helfen wollen. Eine Unzahl von aus- und eingebildeten Helfern, Wunderdoktoren und Heilpraktikern beliefert uns mit ihren Rezepten. In der "SPRECHSTUNDE" werden sie von Rating durchgecheckt und für uns als Patienten schon mal vorgetestet. Egal, wie schwer die Fälle liegen und wie gut die Rezepte wirken mögen, eines aber macht die "SPRECHSTUNDE" mit jedem Fall klar: Krankheit ist eine der wichtigsten Säulen unseres Wohlstandes und des Fernsehens. Denn wir hängen nicht nur an unseren lieben Patienten, die Patienten hängen auch an Geräten, von denen wir leben. Und Millionen Zuschauer hängen wiederum daheim an ihren Geräten und verfolgen dramatische Krankengeschichten auf dem Schirm. Während die Autoindustrie heute noch verbissen darum kämpft, ihre Produktion auch auf das Wochenende auszuweiten, erzielen wir an der künstlichen wie am TV schon lange Maschinenlaufzeiten rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche. Da liegt unsere Zukunft! Darum gilt die Devise: Der Pflegestandort Deutschland muß erhalten werden! "SPRECHSTUNDE" ist ein Kabarett am Zahn der Zeit um Tod und Teufel in zahllosen Rollen, alle verkörpert von einem Mann, über den seinerzeit der selige Wolfgang Neuss sagte: "Der Rating, der lange Blonde, achten Sie mal auf den, wenn der auftritt, der kann sich vor Extase jedes Nachthemd zerreißen, ich hab sowas noch nicht erlebt! Unglaublich!"
Arnulf Rating