Die Heilige Hedwig von Schlesien gilt seit dem Mittelalter als Schutzpatronin des freien christlichen Europas, aller verfolgter Frauen, Kinder sowie der sogenannten Sternenkinder.
Nach ihr wird ein in den Weiten Asiens verloren gegangenes und für tot gehaltenes Mädchen benannt, das auf wundersame Weise als sterbender Embryo von der Hexe Baba Jage gerettet, dabei aber versehentlich in eine Taube verwandelt worden ist.
Auf verschlungenen Pfaden zwischen Kernphysik und Magie, Tatsachen und Möglichkeiten, Hildegard von Bingen, Paracelsus, einem buddhistischen Meister und einem nicht entstandenen UFA-Film versuchen Jahre später zwei junge Kölner Wissenschaftler die Rückverwandlung Hedwigs in eine echte Frau.
Wie eingewoben in die Muster eines fliegenden Märchenteppichs werden wir dabei mitgenommen auf eine Reise zwischen Raum und Zeit, Wahrheit und Möglichkeit, Hoffnung und Vertrauen.
Visionäre Schau und scheinbar banale Alltäglichkeiten mischen sich hier in einer aperspektivischen Erzählweise zu einem Einblick in kosmische Dimensionen.
Und indem es sich konkret mit der Frage beschäftigt, was dichterisches, ja überhaupt künstlerisches Tun für die Schaffung von Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern leisten kann, beschwört dieses Buch die welt- und wirklichkeitsbewegende Kraft der Phantasie.
Rolf D. Dr. Koll
Dr. der Philosophie, Literatur- und Geschichtsstudium, Kunstwissenschaftler
Roman Fantasy-Realismus Geschichte Kosmologie Mystik