Schlussfolgerungen der Studie:
Viele Patienten mit Suchterkrankungen weisen kognitive Defizite auf, hauptsächlich in exekutiven Funktionen und Wortflüssigkeit. Ohne Kognitives Training entwickeln manche Patienten innerhalb von drei Monaten neue kognitive Defizite vor allem im Bereich der Gedächtnisfunktionen. Sozial-kommunikatives kognitives Training nach Stengel in Gruppen verbessert exekutive Funktionen und Wortflüssigkeit, Gedächtnisfunktionen und das kognitive Leistungstempo. Damit scheint diese Form eines kognitiven Trainings ein neues und wirtschaftliches Therapieverfahren zu sein, um kognitive Leistungen von Patienten mit Suchterkrankungen zu verbessern, der Entwicklung neuer kognitiver Defiziten und Hirnleistungsstörungen vorzubeugen und die Effektivität eines Rehabilitationsprogrammmes zur Wiedereingliederung in ein normales Alltags- und Berufsleben außerhalb einer therapeutischen Institution zu steigern.
Melanie Quiring
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