'Maler mit den Aststücken' hat Eberhard König den 'Fust-Meister' (fustis für Fust) auch genannt, den er in dessen Werkstatt in Mainz identifizierte. Dieser Maler löste die handschriftengemäße Illuminierung durch eine dem Buchdruck ähnliche Präzision ab, malte 'wie gedruckt'. Mit einer Bibel dieses Malers war Johann Fust zur Präsentation in Paris, als er am 30. Oktober 1466 starb und auf dem Monmartre begraben wurde. Fusts 'Verleger-Exemplar' erwarb wohl der Patrizier Luis de Maluenda in Burgos für das Kloster San Juan de Ortega.
Num., lim.
Fust-Meister