[Europäische Profile (SF 796) 5]
Walter Crane (1845- 1915), einer derr Mitbegründer des dem Jugendstil verwandten Art nouveau, ist als Zeichner, Buchillustrator und Designer bis heute bekannt geblieben. Seine Bilderbücher - für Künstler ein beliebter Vorwand zu spielen - sprechen durch die Kunst der Bilder und den Witz der Texte vor allem erwachsene Leser an. So "The Baby's Own Aesop", ein Bildband, der die Fabeln des griechischen Fabeldichters in Form von Limericks präsentiert.
INHALT:
Einleitung: Ein Spiel zu zweit
I KONTEXTE: 1. >LearicksTHE BABY'S OWN AESOP< UND DIE KUNST DER FABELILLUSTRATION 5. Illustrieren: Abbilden und Bebildern - Aus der Eulenperspektive - Von zwei Arten, Zeichen zu sehen - Abbilden und Bebildern: Zwei Typen der Illustration - 6. Renaissanceholzschnitte - Vom Umbau alter Rahmen - Neuer Sinn in alten Formen: Parodie und Travestie - 7. Die Emblemtradition und ihre Abwandlung - Zwischen dem Imaginären und dem Symbolischen - Froschschenkel als verbotener Genuß - Textverknappung und Bildausweitung - Vom Objekt zum Subjekt- Zwischen Imaginärem und Symbolischem 8. Detailrealismus - Äsop im Salon - Vom Augenausdruck zum Zähnefletschen - Zwischen Neorenaissance und Art nouveau
III TEXTE AUS BILDERN: ZUR SEMIOTIK DER BILDFLÄCHE - 9. Beobachtungen zu einer visuellen Rhetorik - Bilder als 'statements' - Bilder als Text - Eine ganz schlichte Story - Fabelcollagen - Schlußbemerkung, oder: Vom Sieg der Freundlichkeit - Epilog - Anmerkungen - Farbtafeln - Literatur 1. Bild- und Textquellen in zeitlicher Anordnung 2. Sekundärliteratur - Index - Herkunftsnachweise
Ein reich ausgestatteter Geschenkband für Anglisten und Bibliophile.
Horst Dölvers