Der Dichter knüpft in seinen Gedichten an Bildtraditionen an, die seit dem Mittelalter bekannt sind: Gevatter Tod, der den mitternächtlichen Tanz anführt; der Tod als Tänzer, der den Rhythmus vorgibt und den Menschen zum Tanz bittet; alle sind gerufen Arme und Reiche, Gläubige und Sünder. Angeregt von einem eigenen Traum, schreitet der Autor vom Persönlichen fort zum Allgemeinen. Trotz der Schwere des Themas, sind eine "Prise Frohmut und ein Körnchen Ironie" mit von der Partie.
Wolfgang Böker
Facharzt für Psychiatrie und Neurologie und Psychotherapie i.R. Von 1979-1998 Ordinarius für klinische Psychiatrie und Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Bern.
Lebensende Memento mori Tanz Tod Vergehen Werden