Margarete Geiger Geiger Briefe 1804-1809

Briefe 1804-1809

von Margarete Geiger

Briefe der Malerin aus Würzburg, Bamberg, München und Wien an ihre Familie in Schweinfurt

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Beschreibung

Anläßlich des 200. Geburtstages der Malerin Margarete Geiger (1783 - 1809) veranstaltete die Stadt Schweinfurt eine stark beachtete Ausstellung von Bildern der Malerfamilie Geiger. Damals tauchten ca. 80 Briefe von Margarete Geiger wieder auf, die sie zwischen 1804 und 1809 aus Bamberg, Würzburg, München und Wien an ihre Familie in Schweinfurt geschrieben hatte und die in ihrer Bedeutung weit über den Rahmen der Ausstellung hinausgingen. In diesen Briefen wird die kunst- und kulturhistorische Situation zu Beginn des 19. Jahrhunderts und der napoleonischen Zeit wieder gegenwärtig. Lebensnah und unverfälscht erzählt die Malerin von ihrem Kunststudium, von Kollegen, von ihren Lebensumständen. Dank ihrer innigen Beziehung zu Eltern und Schwester erhalten wir eine offene und lebendige Schilderung der damaligen Verhältnisse und der Schwierigkeiten einer jungen Frau, die in einer fremden Stadt Kunst studieren wollte. "Wenn ich nur Mannsperson wäre!" Diesen Stoßseufzer schickt sie nicht nur einmal in ihre Heimat. Margarete Geiger war die sehr begabte Tochter des Schweinfurter Malers Conrad Geiger. Ihr Selbstportrait hängt im Mainfränkischen Museum in Würzburg. Bekannt wurden vor allem ihre Trachtenbilder, geschaffen für den bayerischen König Maximilian I Joseph. Dank ihrer Begabung und ihrer liebenswürdigen Art hatte sie Zutritt zur Königsfamilie und durfte sie mehrmals porträtieren., Nach dem Urteil von Kunsthistorikern hätte sie den Rang der Malerin Angelika Kauffmann erreicht, hätte nicht ihr früher Tod im von Napoleon besetzten Wien die weitere Entwicklung ihres Talents jäh beendet. Die Briefe wurden von Friederike Kotouc im Sinne einer modernisierten Textwiedergabe sorgfältig bearbeitet und so bereitet die Lektüre ein anregendes Lesevergnügen. In einer ausführlichen Einleitung gibt der Kunsthistoriker Dr. Erich Schneider, der schon die Schweinfurter Ausstellung 1983 betreute, einen Überblick über das Leben und Wirken der Künstlerin und stellt ihr Schaffen in den kunsthistorischen Zusammenhang. Ein authentischer Beitrag zur Kunst- und Sozialgeschichte, der sich wie ein Roman liest.

Autor*in

Margarete Geiger

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Details

ISBN: 9783924461058
Verlag: Spätlese
Erscheinung: 1987

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