Alte Meistergeigen. Beschreibungen - Expertisen / Die Schule von Neapel. Die Schule von Rom, Livorno, Verona, Ferrara, Brescia und Mantua

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Beschreibung

Enthalten sind Instrumente von: Neapel: Nicolaus Gagliano, Gennaro Gagliano, Ferdinandus Gagliano, Antonius I Gagliano, Joseph Gagliano, Joseph und Antonius Gagliano, Joanes I Gagliano, Gagliano-Werkstätte, Antonio II Gagliano, Raffaele und Antonio Gagliano, Alfonso Dalla Corte, Tomasco Eberle, Vincentius Postiglione, Vincenzo Ventapane, Lorenzo Ventapane, Pasquale Ventapane, Antonius Vinaccia, Vinaccia Werkstätte. Rom: David Techler, Andreas Techler, Andreas Platner, Giorgio Tanigard. Livorno: Antonio Giragnani, Onorato Gragnani, Verona: Giovanni Battista Zanoli, Giacomo Zanoli, Ferrara: Alessandro Mezzadri, Aloisis Marconcini, Raffaele Ronchini. Brescia: Gasparo da Salò, Brescianer-Werkstätte Giovanni Paolo Maggini, Giovanni Baptista Rogeri, Giovanni & Pietro Giacomo Rogeri, Petrus Jacobus Rogeri, Pietro Giacomo Rogeri. Mantua: Thomas Balestrieri, Pietro Balestrieri, Camillus Camilli, Petrus Guarnerius. 396 Abbildungen, teils farbig. Reihe "Alte Meistergeigen" ist in der Fachliteratur etwas Einzigartiges und ist unentbehrlich für alle Geigenbauer, Geiger, Sammler und Liebhaber dieser Instrumente. Es gibt in dem überaus reichen Schrifttum über Geigen nichts Vergleichbares. Was hier gezeigt und ausgesagt wird, ist nicht das Ergebnis von systematischen Reihenuntersuchungen, sondern von systematischer Analyse und Betrachtung von Geigen, Violen und Violoncelli, die der Expertenkammer vorgelegt worden sind. Es sind nahezu tausend Instrumente, eingereicht von Geigenbauern, Altgeigenhändlern, Käufern, Sammlern, wissenschaftlichen Sachbearbeitern und Restauratoren von Musikinstrumentenmuseen. Alle eingereichten Instrumente wurden gemessen, materialkundlich geprüft und stilkritisch analysiert, beschrieben und beurteilt. Hier bietet sich ein Material an, wie es sonst kaum jemandem zu vergleichender Betrachtung, auch nur wenigen Kennern alter Musikinstrumente zur Verfügung steht. Das wertvolle an der Reihe "Alte Meistergeigen" ist, daß sich die Arbeit der schweizerischen Experten nicht darauf beschränkt, festzustellen, ob ein Instrument "echt" oder "falsch" ist, nein, sie beschreiben das Instrument, seinen Boden, die Decke, die Zargen, die Schnecke, den Lack, das Etikett und geben die genauen Mensuren an. Die Untersuchungsergebnisse sind dann in einer Beurteilung zusammengefasst. Die Fluoreszenzanalyse ermöglichte dabei wichtige Erkenntnisse über die Zusammengehörigkeit der Teile, über Retuschen, Ergänzungen, Fehlen des klassischen Porenfüllers, über Beizung und Altersgruppe des Holzes. Ganz besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Lack, seinem Profil, wie überhaupt dem Lackkleid der Geige gewidmet. Anschaulich belegt wird alles durch Originalaufnahmen von Decke, Boden und Schnecke, sowie in vielen Fällen von Decke und Boden in ultraviolettem Licht. Die Einführungen sind in deutscher, englischer und französischer Sprache, die Beschreibungen und Expertisen in deutscher Sprache wiedergegeben. Band I: Die Venezianer Schule - Band II: Die Schulen von Florenz, Mailand und Genua - Band III/IV: Antonius Stradivarius und die Cremoneser Schule - Band V/VI: Die Schule von Neapel, Rom, Livorno, Verona, Ferrara, Brescia und Mantua, Band VII: Die Geigenbauer der Guadagnini-Familie, Die Schule von Turin, Band VIII: Französische Schule und deutsche Meister.

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Details

ISBN: 9783923639076
Verlag: PPVMEDIEN
Erscheinung: 1996

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