Das Buch erscheint im Jahr 2000, dem Jahr des 100. Geburtstag von Rudolf Hindemith (9.1.1900 - 7.10.1974), jenes zeitlebens im Schatten seines älteren, international renommierten Bruders Paul Hindemith stehenden universalen Musikers. Obwohl seine musikalische Begabung "wunderkindhafte Züge" trug und er zwischen 1919 und 1944 großartige Erfolg als genialer Cellist, begnadeter Dirigent und Komponist sowie Arrangeur feiern konnte, geriet Rudolf Hindemith in den Nachkriegsjahren nahezu völlig in Vergessenheit. Nicht zuletzt trug dazu bei, daß er sich verschiedener Pseudonyme bediente und ab etwa 1950 nur noch Hans Lofer genannt werden wollte.
Hans Gerd Brill
Jahrgang 1951, promovierter Musikwissenschaftler, studierter Gitarrist, langjähriger Lehrbeauftragter an der Musikhochschule in Münster (Westfalen) sowie Instrumentallehrer; Referent an zahlreichen Bildungseinrichtungen. Seit 1998 betreibt er musikhistorische Forschungen am Nachlaß von Rudolf Hindemith und ist Herausgeber von dessen Musikwerken.
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