Aus der Einführung Paul Mersmanns in Sinn und Absicht seines Buches (Rundschreiben Nr. 127 der Maximilian-Gesellschaft): Ein wenig ins Unmittelbare gedacht, hat die Kunst schon immer bewiesen, dass es jenseits einer pragmatischen Welt der rohen Signale, der Befehle, der Anstöße und Kämpfe, in Fortsetzung eines Gebells, des Fauchens und Kreischens und nicht zuletzt des Kriechens eine Gegenwelt gibt, die dies alles künstlich ersetzen kann. (.) Das alleine ist viel. Die manische Handlungskette des verunglückten Gottes wird von der Kunst unterbrochen. (.) Offdenbar besteht eine große Sehnsucht "zurück zur Natur", in das vermeintlich vernünftige Glück der Instinkte, die als ausweglose Gewalt jedoch das reine Entsetzen sind. "Wer das Parfüm verachtet.". Darüber haben sich schon Baudelaire und Oscar Wilde Gedanken gemacht. Alles Politische sucht den veredelten Wald, den zoologischen Garten, mit Menschen, die man als rückwärts kollektivierbare Tiere versteht und erzieht. (.) In den Notizen eines Kaleidoskopen wird eine Gegenseite betreten, die, im Widerspruch zu Wittgensteins berühmter Bemerkung, erfinden will, wovon man nicht reden kann. - Gesetzt und gedruckt in der Lehrdruckerei der Technischen Universtität Darmstadt. - Eine Veröffentlichung der Maximilian-Gesellschaft. - Vertrieb an Nichtmitglieder durch den Verlag Dr. Ernst Hauswedell & Co., Stuttgart.
Sign.
Paul Mersmann