Mündigkeit statt Entmündigung steht im Zentrum der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Durch die industrielle Revolution haben wir eine gewaltige Verbesserung der Lebensbedingungen für alle erreicht. Aber unsere Zeit heute wird von massiven Rückschritten geprägt, die die individuelle Selbstbestimmung zunehmend einschränken. Wir lassen uns von pseudo-wissenschaftlichen und pseudo-moralischen Vormündern entmündigen. Die dadurch angerichten Schäden treten langsam aber sicher in aller Deutlichkeit hervor. Das Buch legt die Gründe offen und zeigt, wie wir mit einer neuen Aufklärung eine Gesellschaft auf der Basis freiwilliger Interaktionen aufbauen können, statt (wieder) der Willkürherrschaft ausgesetzt zu sein: Selbstbestimmt jetzt!
Herrschaft hüllt sich häufig in den Mantel angeblicher Alternativlosigkeit. Heute wird dieser Begriff verwendet, um wissenschaftliche und politische Debatten zu unterbinden. Dabei hat dieser Begriff an genau einer Stelle seine Berechtigung: Es gibt keine Alternative zur freien Wissenschaft und Rechtsordnung, der sich Herrschaft zu fügen hat, und zwar weder im wirtschaftlichen und politischen Sinne noch im normativen und moralischen Sinne. Alles andere entzieht uns unseren Lebensstandard und die Selbstbestimmung über unser Leben. Die Grundlagen der abendländischen Zivilisation sind nach wie vor der einzige Weg für eine Zukunft in Freiheit, Frieden und Prosperität, und zwar für die gesamte Menschheit. Dies möchte Michael Esfeld in seinem Buch aufzeigen und das geistige Rüstzeug bereitstellen, um die Entmündigung durch den übergriffigen Staat zu beenden und mit Kraft und Mut die Zukunft zu gestalten.
Die Grundlagen der abendländischen Zivilisation sind nach wie vor der einzige Weg für eine Zukunft in Freiheit, Frieden und Prosperität, und zwar für die gesamte Menschheit. Michael Esfeld fordert mit seinem Buch dazu auf, die Entmündigung durch den übergriffigen Staat zu beenden und mit Kraft und Mut die Zukunft zu gestalten.
Michael Esfeld
Michael Esfeld, geboren 1966 in Berlin (West), ist seit 2002 ordentlicher Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Lausanne und Autor zahlreicher Bücher zu diesem Themenkreis. 2010 wurde Esfeld in die Leopoldina aufgenommen, die Deutsche Nationale Akademie der Wissenschaften. 2013 erhielt er den Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt- Stiftung. Seit 2022 gehört er dem Stiftungsrat des Liberalen Instituts der Schweiz an. Seit 2026 ist er stellvertretender Vorsitzender der Hayek-Gesellschaft. Esfelds Anliegen in diesem Buch ist es, den Weg zu einer Gesellschaft zu weisen, die auf Selbstbestimmung statt staatlicher Bevormundung aufgebaut ist. www.michaelesfeld.com
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