Christian Deckert stellt Bilder her. Er benutzt dafür zwei unterschiedliche Bildherstellungsverfahren: Er ist Maler und er ist Filmemacher. Beide Verfahren sehen wir hier, in unterschiedlichen Ausprägungen. Als Filmemacher denkt er in Bildsequenzen, in Ausschnitten der Welt und Montagen. [...] Als Maler geht Christian Deckert anders vor, denn es gibt immer nur ein
Bild – auf einer Leinwand oder einem Blatt Papier. Dieses Bild bewegt sich nicht. Das Sehen und das Denken des Filmemachers aber bleiben. [...] Damit die eine Leinwand oder das eine Blatt Papier also nicht zu eng werden, erweitert Deckert seine Malerei um die reale Welt: Es sind Knöpfe an die Malerei genäht, damit sie aufgeknöpft werden kann. Es fallen Würfel in die Malerei, damit das Spiel beginnen kann. (Markus Kottmann)
Christian Deckert
Meisterschüler von Alfonso Hüppi Malerei Videoprojektion