Ein junger Musiker wächst in einer Welt aus Kirche, Proberaum, Provinz und großen Träumen auf.
Mit seiner Band erlebt er erste Erfolge, eine erschöpfende Deutschlandtour und die Euphorie des Aufbruchs – bis der Lärm zu laut wird und die innere Balance kippt.
Zwischen Liebe, familiärer Loyalität und wachsender politischer Radikalisierung gerät er in ein Spiel aus Inszenierung und Macht. Er weiß, wie man Menschen bewegt – mit Musik, mit Bildern, mit Worten.
Als er aufgefordert wird, einen charismatischen Anführer öffentlich zum Retter zu stilisieren, trifft er eine Entscheidung, die alles verändert.
Was wir glaubten ist ein Roman mit autobiografischen Zügen über Verführung und Verantwortung, über moralische Grenzgänge und die Frage, was bleibt, wenn Gewissheiten zerbrechen.
Eine Geschichte vom Erwachsenwerden – persönlich, politisch und intensiv.
Hugo Chaves
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