DIE Wiederentdeckung mit Suchtfaktor. Hinter den Toren von Temple Alice bröckeln Reichtum und Würde der Familie St. Charles. Die 1920er-Jahre in Irland sind rau. Aroon – die zu große, zu laute Tochter des Hauses – sehnt sich nach Zugehörigkeit und Zuneigung. Doch ihre unterkühlte Mutter ist zu sehr abgelenkt von den Betrügereien ihres Gatten. Und als Aroon sich ausgerechnet in den charismatischen Richard verguckt, erfährt sie, dass der eine Affäre mit ihrem geliebten jüngeren Bruder Hubert
hat. Als Hubert bei einem Autounfall ums Leben kommt und ihre Eltern, anstatt zu trauern, das letzte Geld zum Fenster rauswerfen, plant Aroon ihre Rache.
Mit einem Vorwort von Tara-Louise Witter
»Die Dialoge sind messerscharf, der Stil stechend wie der Stachel eines Skorpions.« Maggie O’Farrell
Nach dem Tod ihres Mannes war Molly Keane 20 Jahre lang verstummt.
Mit dem Roman »Das gute Benehmen« feierte sie ihr bahnbrechendes Comeback – und veröffentlichte erstmal unser ihrem eigenen bürgerlichen Namen.
Die Geschichte einer Frau, die versucht, aus dem Korsett ihrer Zeit auszubrechen.
»Ich wünschte wirklich, ich hätte dieses Buch geschrieben. Man liest es mit großer Heiterkeit und Schrecken.« Hilary Mantel
Mit einem Vorwort von Tara-Louise Wittwer
Molly Keane
Molly Keane (1904–1996) wurde in einer kleinen Stadt in Irland geboren. Mit 22 begann sie, unter Pseudonym Bücher und Theaterstücke zu schreiben. Nach dem Tod ihres Mannes verstummte sie zwanzig Jahre lang und feierte 1981 mit »Das gute Benehmen« ihr bahnbrechendes
Comeback. Erstmals veröffentlichte sie unter ihrem Klarnamen Molly Keane. Sie war 77 Jahre alt. »Das gute Benehmen« wurde hymnisch besprochen und stand u. a. auf der Booker-Shortlist.
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»Die Dialoge sind messerscharf, der Stil stechend wie der Stachel eines Skorpions.« Maggie O’Farrell
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