Über mehr als zehn Jahre hat die Grafikdesignerin Lisa Pepita Weiss mit ihrem Smartphone Fragmente von Food-Abbildungen gesammelt, die ihr im Alltag an Imbissen, Dönerbuden und Restaurants begegneten. Ihr Blick galt dabei den visuell unerwarteten Momenten: absurden Kompositionen, durch äussere Einflüsse veränderten Bildern sowie surrealen oder komischen Details.
Unterbrochen wird die fotografische Bilderflut durch die typografischen Arbeiten des Künstlers Beni Bischof. Es entsteht ein konzeptuelles Spiel zwischen Sprache und Bild: Mal ironisch, mal kritisch, mal nachdenklich reagiert er auf das visuelle Material und schafft eine zweite Erzähl-Ebene, die mit den Bildern in Resonanz tritt.
Lisa Pepita Weiss
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