Mit einem Nachwort von Dana Grigorcea.
Heute leben wir mit der KI und der vagen Vorstellung von einem künftigen Menschen, seiner Arbeit und seiner Gesellschaftsform. Doch bereits 1925 beschrieb Thea von Harbou in ihrem Roman Metropolis eine düstere, schlecht belichtete Unterstadt, in der Menschen als Sklaven hausen – und eine helle, im Luxus schwelgende Oberstadt der Reichen und Mächtigen. Joh Fredersen ist das Hirn dieser Metropolis, Gebieter über Menschen und Maschinen. Die Stirn bietet ihm Maria, die „Heilige der Unterdrückten“, in die sich Fredersens Sohn Freder verliebt. Er folgt ihr in die Unterstadt, während sein Vater in der Oberstadt versucht, eine künstliche Maria herzustellen, einen lebensechten Roboter, ihren Doppelgänger, der die Massen aufrühren soll ...
Thea von Harbou
Thea von Harbou, geboren 1888 im heutigen Döhlau (Oberfranken), gestorben 1954 in Berlin, war Schauspielerin, Regisseurin und Schriftstellerin. Sie verfasste zahlreiche Romane und auch die Skripts zu bekannten Stummfilmen wie Metropolis oder M, beide von Fritz Lang, mit dem sie jahrelang verheiratet war.
Roboter Unterdrückung Singularität