Theodor Fontane schrieb rund sieben Jahre an seinem Roman »Stine«, worin er den märkischen Adel auf das Berliner Kleinbürgertum treffen lässt. Stine, eigentlich Ernestine Rehbein, lebt in einem Berliner Wohnhaus, in dem, zwei Stockwerke tiefer, auch ihre verwitwete Schwester Pauline, die zwei Kinder von zwei Männern hat, zu Hause ist. Bei einem Diner lernt Stine den kränklichen jungen Grafen Waldemar Haldern kennen, der sich in sie verliebt und anfängt, um sie zu werben. Haldern ist fast schon bereit, die Ächtung seiner Familie auf sich zu nehmen und Stine zu heiraten. Aber es kommt alles ganz anders.
Fontane Theodor
Theodor Fontane, geboren 1819 in Neuruppin, ist einer der wichtigsten Vertreter des literarischen Realismus. Seine Romane und Novellen werden zumeist von gesellschaftskritischen Momenten getragen, ihnen eignet allerdings eine sanfte Ironie. Zu Lebzeiten machte sich Fontane auch einen Namen als Journalist und Verfasser von Reiseliteratur. Er starb 1898 in Berlin.
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