Antonia, eine junge Fotografin, trifft auf Korsika eines Abends unerwartet auf den Söldner Dragan, den sie Jahre zuvor im Jugoslawienkrieg kennengelernt hat. Nach Stunden intensiver Unterhaltung entscheidet sich die junge Frau heim in die Berge zu fahren und verunglückt tödlich.
Die Totenmesse wird von ihrem Onkel, einem Priester abgehalten. Um seine unendliche Trauer über den Tod der innig geliebten Nichte im Zaum zu halten, entscheidet er sich für die strikte Einhaltung der Regeln der Liturgie. Im Glutofen der kleinen Kirche aber steigen Bilder der Erinnerung aus dem Leben der Verstorbenen auf ...
Sie führen vom militanten Nationalismus auf Korsika über die verheerenden Kriege des 20. Jahrhunderts ins Herz der Frage nach der menschlichen Existenz, dem Glauben, der Macht von Politik und bringen unsere Vorstellung von Zeit, Wirklichkeit und Tod ins Wanken.
Jérôme Ferrari
JÉRÔME FERRARI, geboren 1968 in Paris, lebt als Schriftsteller und Philosophiedozent in Ajaccio auf Korsika. Mit seinem Roman »Predigt auf den Untergang Roms«, der 2012 mit dem begehrten Prix Goncourt ausgezeichnet wurde, gelang ihm sein internationaler Durchbruch. »Nach seinem Bilde« ist der sechste Roman in deutscher Übersetzung.
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»Metaphorisch, musikalisch und absolut erschütternd!«
Valérie Gans, Madame Figaro
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»Ein elegantes, musikalisches Buch, in welchem es um Korsika geht, um Nationalismus, Liebe, Mut, Fotografie, Leidenschaft, Schein und Vergessen. Mehr als nur ein Roman ist es eine ergreifende Liturgie.«
Bernard Babkine, Marie France
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»Nüchtern, intelligent, erschütternd und ja, sogar komisch, predigt diese Predigt über den Untergang von Antonia mit keinem einzigen Wort. Deshalb trifft sie auch bis ins Mark.« Grégoire Leménager, L’Obs
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