H.P.Gansner schildert das Umfeld des Konstanzer Konzils mit den libertinären Ausschweifungen von gekrönten und ungekrönten Herrschaften, wobei auch die höhere Geistlichkeit nicht geschont wird. In diesem sehr menschlichen Geschehen tritt Oswald von Wolkenstein auf, der vom König beauftragt ist, dem Sittenzerfall - für den die schöne und kluge Imperia verantwortlich gemacht wird - Einhalt zu gebieten. Es entwickelt sich ein ungemein lebendiges Geschehen mit Transfers in die Gegenwart, in denen sogar noch lebende Personen erscheinen. Somit ist Gansners Theaterstück nicht nur historisierend zu verstehen.
H.P.Gansner schildert das Umfeld des Konstanzer Konzils mit den libertinären Ausschweifungen von gekrönten und ungekrönten Herrschaften, wobei auch die höhere Geistlichkeit nicht geschont wird. In diesem sehr menschlichen Geschehen tritt Oswald von Wolkenstein auf, der vom König beauftragt ist, dem Sittenzerfall - für den die schöne und kluge Imperia verantwortlich gemacht wird - Einhalt zu gebieten. Es entwickelt sich ein ungemein lebendiges Geschehen mit Transfers in die Gegenwart, in denen sogar noch lebende Personen erscheinen. Somit ist Gansners Theaterstück nicht nur historisierend zu verstehen.
Hans Peter Gansner
Bündner Autor, lebt nun in Schaffhausen.
Ein Steinmetz (wie Peter Lenk) als Profiteur der Mode, sich verkörpern zu lassen Imperia - die ungekrönte Königin am Konstanzer Konzil Oswald von Wolkenstein - der Minnesänger als Moralapostel von König Sigismund