Im Spannungsfeld von Fiktion und Realität begegnet Andrea Wolfmayr den Figuren aus ihren Provinzromanen und entlässt sie in ein fortan unbeobachtetes Leben. Die Rezepte jedoch – die bleiben uns mit und in diesem Buch erhalten.
Es ist weder ein Kochbuch noch eine Rezeptsammlung, es ist kein Roman, es sind keine Erzählungen und auch keine Anekdoten oder Aphorismen. Es ist nicht erfunden und auch nicht wahr, kein Willkommen und kein Abschied. Nichts davon und doch alles.
Jahrelang hat Andrea Wolfmayr mit den Personen aus ihren Provinzromanen gelebt, sie haben ihren Alltag bestimmt, waren ihr so nahe wie Freunde oder Verwandte, mit ihnen hat sie ihre Höhen und Tiefen erlebt, von der Geburt bis zum Tod und alles dazwischen. Und immer, immer wurde gekocht und gegessen – in Kirchtavern und Buschenschank, zu Hause und in der Fremde.
Noch einmal begibt sich Andrea Wolfmayr in die Provinz, trifft ihre Protagonist/innen und sammelt alle Rezepte ein – für Sie, liebe Leserinnen und Leser. So lebt, liebt und leidet, so schmeckt die Provinz!
Reden wir über die Provinz. Über Heimat und Fremde, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Über Kaffeehäuser, Restaurants und Bars, über Alkohol, Entzug, Entsagung und Entscheidungen.
Über Rezepte und ihre Zutaten. Und über das Kochen.
Andrea Wolfmayr
Andrea Wolfmayr, geb. 1953 in Gleisdorf, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Graz, war Buchhändlerin und Nationalratsabgeordnete und arbeitete im Grazer Kulturamt. Lebt in Gleisdorf. Zahlreiche Veröffentlichungen (Romane, Prosa, Texte in Literaturzeitschriften und Anthologien) sowie diverse Literaturpreise und Stipendien.
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