Die Interviews in diesem Band handeln von persönlichen Geschichten, die dabei helfen, die grausamen Ausmaße und die Folgen der russischen Großinvasion in der Ukraine nachzuvollziehen. Darüber hinaus beinhalten sie Analysen, die neue und vielleicht auch unerwartete Einsichten in die Hintergründe des Krieges bieten können.
Es sind Interviews mit Ukrainerinnen und Ukrainern, die ihre Erfahrungen teilen: als Trauernde, als Überlebende, aber auch als Lebensretter. Bekannte ukrainische Intellektuelle – z. B. Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk oder der Journalist Ayder Muschdabajew – vermitteln Einsichten in die Hintergründe zu Russlands Angriffskrieg aus menschenrechtlicher, historischer und kultureller Perspektive. Zudem beinhaltet der Band ein exklusives Interview über den verstorbenen, renommierten Dokumentarfotografen Max Lewin.
Vor allem sind die vorliegenden Berichte ein beeindruckendes Zeugnis von Bürgern, die um ihre Werte, ihre Identität und ihr Recht auf ein Leben in einem unabhängigen, europäischen Rechtsstaat kämpfen.
Zum Titelbild: Auf dem Titelbild abgebildet ist eine der Interviewten, Aliona Laptschuk. Sie steht in den Trümmern ihres zerstörten Eigenheims.
Olha Volynska
Olha Volynska ist Journalistin, Autorin und Dokumentarfilmerin aus Dnipro, Ukraine. Seit vielen Jahren berichtet sie für ukrainische und internationale Medien über Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und soziale Ungerechtigkeiten – insbesondere dort, wo öffentliche Aufmerksamkeit fehlt. Ihre journalistische Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien auf Deutsch »Art against Artillery – Ukrainische Künstler im Krieg« (Graz, 2025).
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»Es geht der Autorin nicht nur darum, den Schmerz der Menschen zu beschreiben. Sie will gleichwohl unterstreichen, dass es in diesem Krieg um Werte geht, dass die Menschen die Wahl haben, Demokratie und Freiheit zu verteidigen.«
– Emiliia Dieniezhna, Süddeutsche Zeitung
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»Ein Zeitdokument, eine Anklage und ein Plädoyer für die Menschlichkeit.«
– Christoph Hartner, Kronen Zeitung
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»Wer erfahren will, wie die Ukrainer die ersten Kriegswochen erlebt haben, in Butscha, in Charkiv, in Odessa und in Cherson, der möge dieses Buch lesen. Eindrücklichere Schilderungen wird man sonst kaum finden.«
– Thomas Leurs
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»Wenn einer sich hinsetzt und ein gutes Buch liest, kann dieses nicht gemeint sein, wegen totaler Unerbaulichkeit und Unbekömmlichkeit. Wer es nicht liest, blickt hinter keine Kulissen, ignoriert ergreifende, augenöffnende Schandtaten. Es haut derart rein, dass man es schwerlich auf Gabentische wird legen können, ohne dass die Beschenkten schwer schlucken.«
– Ulrich Holbein, konkret
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