In zwölf Erzählungen zeichnet Karin Gayer Antiheld/innen als Held/innen im Hier und Heute: Sie sehnen sich nach Verbundenheit, sie träumen von Freiheit, streben nach Selbsterkenntnis und ermüden nachhaltig in einer Rund-um-die-Uhr-Leistungsgesellschaft, die in ihren Augen der Muße abgeschworen hat. Nahe an den Figuren bzw. aus deren Perspektive erzählt die Autorin von so manchen tragikomischen Momenten und von Wendepunkten: in der Arbeit, in der Liebe.
Karin Gayer
1969 Geburt in Mödling. Matura am neusprachlichen Gymnasium Perchtoldsdorf, anschließend Studium der Psychologie an der Universität Wien. Ausgebildete Verlagsassistentin und freie Lektorin. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, in Anthologien und im Rundfunk.
Finalistin im zeilen.lauf Lyrikbewerb 2016.
Mitglied der IG Autorinnen Autoren und des Österreichischen Schriftsteller/innenverbandes.
Lesungen, u.a. im StifterHaus in Linz, im Literaturhaus sowie in der Alten Schmiede in Wien.
Gayer Leistungsgesellschaft Separation