Die Gedichte von Andrea Fontán sind sehr fragile Geschöpfe und gleichen Schmetterlingen. In vielen von ihnen geht es um das eigene Schreiben. In einem der Gedichte heißt es: „wenn ich wählen könnte / würde ich vielleicht / den Pinsel über eine weiße stille Leinwand führen“. Doch Andrea Fontán braucht gar keinen Pinsel um malen zu können, denn sie beherrscht die Kunst, mit Worten zu malen. So enthält der Gedichtband einige Stillleben, wie das, auf dem wir einen grünen Apfel vor uns sehen, der auf dem Tisch liegt und dabei von einem Sonnenstrahl geteilt wird. Mehr braucht es nicht, das ist Poesie.
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Andrea Fontán
Andrea Fontán geb. 1956 in Buenos Aires,
Argentinien, schreibt Lyrik und Prosa. Von ihr
sind folgende Lyrikbände erschienen: Un gesto
de otro mundo (2006), Teano (2011), Lejos todavía
(2014), Los gritos del vacío (2016) und Alas de
agua (2016) sowie der Roman La tormenta que
nos une (2017) und die Erzählungen Camino
polvoriento (2015).
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