Dr.phil. Wolfgang Brunsch, von 1971 bis Ende 1999 als Ägyptologe
(Demotist und Koptologe), Klassischer Philologe und Sprachwissen-
schaftler an der Universität Würzburg, seit 2000 als Schriftsteller und
literarischer Übersetzer tätig, legt hier seine eigene, sehr persönlich
gefärbte laterna magica aus der Weltliteratur vor: kommentierte Neu-
übertragungen (jeweils mit Beigabe der Originaltexte) literarischer
Texte (Lyrik und Prosa) aus 10 Sprachen: Altägyptisch, Demotisch,
Koptisch, Hebräisch, Altgriechisch, Latein, Italienisch, Französisch,
Englisch und Ungarisch, von 19 Autoren: drei anonym und Schenute,
Aristoteles, Mark Aurel, Sallust, Horaz, Seneca, Cavalcanti,
D’ Annunzio, Montaigne, Mallarmé, Proust, Shakespeare, Dickens,
Pound, Móricz und Ady, aus vier Kulturkreisen: dem Alten Orient,
der klassischen Antike, dem westeuropäischen Kulturkreis und aus
Ungarn, und aus einem Zeitraum von 4000 Jahren (ca. 2000 vor Chr.
- ca. 2000 nach Chr.).
Literarisch eingerahmt, gefaßt wird dieses von subjektiver Vorliebe
geprägte, literarische Kaleidoskop von zwei dazu passenden, eigenen
Gedichten des Autors, gewidmet ist es seiner Frau, von der die
diesem Buch beigegebenen, ausgewählte Textpassagen illustrieren-
den bzw. verdeutlichenden Photographien stammen.
Wolfgang Brunsch