Was wäre, wenn Pseudonyme, Alter-Egos oder Doppelgänger gar keine Erfindung wären, sondern bereits existierende Individualitäten? Was, wenn die Wahl des Namens gar kein aktiver Vorgang unsererseits wäre, sondern Folge eines Interesses an unseren Möglichkeiten aus ungeahnter Richtung? Es wäre anzunehmen, dass das, was wir für eine Erfindung halten, von anderer Seite die Bereitschaft zu einem empathischen Brückenschlag ist, weil sich dort etwas oder jemand für uns engagiert.
Matthias Klos