Frank Miller rannte, er lief um sein Leben. Seine Lungen schmerzten bei jedem Atemzug. Seine schreckgeweiteten Augen suchten die kleine Pforte in der Mauer. „Lieber Gott, lass mich endlich die Tür finden!“ Draußen außerhalb der Parkmauer wäre er in Sicherheit.
Durch die alten Eichenbäume, die nass und dunkel vor ihm standen, sah der verängstigte Mann die Mauer schimmern. Fast wollte er schon erleichtert aufatmen, als er über eine Wurzel stolperte, die er in dem glitschigen Gras übersehen hatte. Während er sich hochrappelte, sah er, verborgen durch ein Gebüsch, die Pforte. Schon wollte er nach der schmiedeeisernen Klinke greifen, als er erstarrte. Langsam drehte er sich um.
Barbara Taus