Robbe Emma ist ein Roboter, aber sie möchte auch einmal eine echte Robbe kennen lernen – also haut
sie einfach ab! Was für ein Glück, dass sie auf ihrem Weg vom Technischen Museum in den Tiergarten
auf Paul und seine kleine Schwester Marie trifft. Denn Paul rettet die wissbegierige und tatendurstige
Emma bei einem Abenteuer, das ihr und allen Leserinnen und Lesern Gelegenheit bietet, auf amüsante
und leicht verständliche Weise die Unterschiede zwischen Technik und Natur zu reflektieren. Und
Emma weiß auch schon, wohin sie mit Paul das nächste Mal ausreißen will.
Kirstin Breitenfellner
Abenteuer Roboter Technik Technisches Museum Tiergarten
„Wer authentische und doch auch ästhetisch-avancierte, sprachverliebte und -reflexive Kinderliteratur mag, wird zweifellos sein Vergnügen haben.“
− Nicole Streitler-Kastberger, Der Standard
()
„Wie macht man den Unterschied zwischen einem lebendig wirkenden leblosen Gegenstand und einem Lebewesen deutlich? Eine Erklärung für Vierjährige stellt zumindest eine kleine Herausforderung dar: Muss eine Roboterrobbe essen? Nein. Und muss sie trinken? Ja, Strom. Und der Arzt heißt Techniker. In der Erzählung wird genügend Raum für aufkommende Fragen gelassen. Die leichte Spannung zwischen den Wien-Bezügen vom Technischen Museum bis hin zur Straßenbahntafel der Wiener Linien und den auffallend straight wirkenden Illustrationen machen das Buch erstaunlich frisch. Lustig sind Details wie zum Beispiel das Pflaster auf Mamas Sandalenferse.“
− Marianne Schreck, Falter
()