Elisabeth Freundlich Freundlich Die Ermordung einer Stadt namens Stanislau

Die Ermordung einer Stadt namens Stanislau

von Elisabeth Freundlich

NS-Vernichtungspolitik in Polen 1939-1945

EUR 30,00

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Beschreibung

75 Jahre Massenmord am jüdischen Friedhof von Stanislau, das Massaker vom 12.10.1941 gilt heute als Beginn der „Endlösung“ im „Generalgouvernement“^, 50 Jahre nach dem Stanislau-Prozess, 30 Jahre nach dem ersten und einzigen Erscheinen von Elisabeth Freundlich „Die Ermordung der Stadt Stanislau“ und 15 Jahre nach dem Tod der Autorin, möchte der Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft, mit Paul Rosdy als Herausgeber, für eine erweiterte Neuausgabe sorgen. Liest man den kurzen Bericht vom Stanislau-Verfahren vor dem Wiener Volksgericht und der Prozess gegen die Brüder Mauer vor den Geschworenen (1966), LG Wien 31 Vr 5876/56, kann man nur erahnen, mit welcher Fassungslosigkeit Anti-Nazis, Überlebende der Shoah, Menschen mit Gerechtigkeitssinn sich 21 Jahre nach der Befreiung Österreichs durch die Alliierten auf den österreichischen Justizapparat, bzw. mehr noch auf Salzburger Geschworenen geschaut haben müssen. Der Prozess gegen die österreichischen Mörder von Stanislau war schon einmal 1957 eingestellt worden, er 1962 wieder aufgenommen wurde.

Autor*in

Elisabeth Freundlich

Themen in »Die Ermordung einer Stadt namens Stanislau«

Exil Flucht, Holocaust, Shoa Nachkriegsjustiz

Stimmen zu »Die Ermordung einer Stadt namens Stanislau«

Details

ISBN: 9783901602665
Verlag: Theodor Kramer Gesellschaft
Erscheinung: 26.09.2016

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