Die Welt mit Ideen zu befruchten, sich veränderten Lebens- wie Zeitumständen anzupassen und dabei dennoch die eigene Identität zu bewahren: Charakteristikum des jüdischen Volkes durch die Zeiten. Im Heute haben sich die Grenzen zwischen Juden und Nicht-Juden mehr und mehr verwischt, erscheint die Existenz einer spezifisch-jüdischen Identität für das Morgen keineswegs als so gesichert. Peter Daniel arbeitet in vorgliegender Studie die überlebens-bedeutsame Rolle der "Normen-Zäune" heraus: als Schutz für die "Weisung" (Tora) wie für das jüdische Volk, als Abrenzung gegenüber den gleichermaßen mächtigen wie zerströrerischen Einflüssen von Idolatrie.
Peter Daniel
Peter Daniel am 30.09.1963 in Wien geboren. Lebt als Schriftsteller und Objektkünstler in Wien. Beschäftigung mit der Rechts- und Sozialphilosophie.
IdolatrieVielfalt des Judentums, Phänomen der Zeitüberdauer des Judentums Juden- und Nichtjuden, Normen-Zäune, Tora, Abgrenzung Lebens- und Zeitumstände, Identität, Zaun, Wortbild, Ansichtsebene