2005 soll ein Jubeljahr der Zweiten Republik werden: 60 Jahre
Kriegsende und 50 Jahre Staatsvertrag und Neutralität. Die
Regierung scheut weder Mühen noch Mittel, dieses Jahr zum
seriellen Fest zu machen. „Was für Zeiten“ möchte auch die
Schattenseiten erhellen und sich von den Sonnseiten nicht
blenden lassen. Prominente Autoren werden sich ins Rampenlicht
stellen, nachdem sie auch einen Blick hinter die Kulissen
geworfen haben.
Mit Beiträgen von Gabriele Anderl über jüdische Rückwanderung
aus Shanghai in den 50er Jahren, Evelyne Jacquelin über die
Sicht Frankreichs auf Österreich, Norbert Mayer über den
geistig-kulturellen Zustand der Signatarmächte in den 50er
Jahren, Daniela Strigl über österreichische Literaten und ihr
Land, Maria Woodhams über tschechisch-österreichische
Beziehungen u. a.
Gerfried Sperl
Gesellschaft Neutralität Staatsvertrag