Manager brauchen Freiräume, um Marktchancen
wahrzunehmen und gute Ideen umzusetzen.
Die Unternehmen, die sie führen, wirken dabei
wie ein Hebel – durch die Erfahrung, Kreativität
und Motivation der Mitarbeiter, durch den Unternehmensnamen
und durch die etablierte Prozesskette
von der Beschaffung bis zum Kunden. Dabei
tragen die Manager aber auch eine große Verantwortung:
für die Mitarbeiter, die Kunden, die Lieferanten,
die investierten Vermögenswerte und
letztlich auch für die Gesellschaft. Die Vorgaben
und Organe der Corporate Governance sollen sie
bei ihrem Handeln unterstützen.
Corporate Governance, was sich gut mit verantwortungsvoller
Unternehmensführung und -kontrolle
übersetzen lässt, schafft Checks und Balances
– gegenseitige Kontrolle und partielle Gleichgewichte
zwischen den Unternehmensorganen.
Sie sorgt dafür, dass das Management die Interessen
der Unternehmenseigentümer, aber auch das
gesellschaftliche Umfeld nicht aus dem Blick verliert.
Zu den besonders zu beachtenden gesellschaftlichen
Interessengruppen gehören die Mitarbeiter,
die Kunden, die Lieferanten, die Gläubiger und der
Staat. Im weiteren Sinne sind aber auch der Umweltschutz
sowie soziales und kulturelles Engagement
ein Teil der Unternehmensverantwortung.
Der „Managementkompass Corporate Gover -
nance“ stellt unterschiedliche Konzepte und Systeme
vor, um die Weichen für eine verantwortungsvolle
Unternehmensführung zu stellen. Neben
bewährten Best Practices stehen neue Ideen
wie die Kundenbeteiligung durch die Institution
des Kundenbeirats oder die neue Managementnorm
ISO 26000 für gesellschaftliche Verantwortung.
Herausforderungen für die Governance liegen
aber auch auf Feldern wie dem Datenschutz,
etwa bei Softwaretests.
Compliance ISO 26000 Kundenbeirat Softwaretest Solvency II