DIE LINKE in der Innen- und Außenperspektive prominenter Zeitzeugen aus Politik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft.
2014 jährt sich zum zehnten Mal die Gründung der WASG. Links von der SPD schuf sie die Basis für einen neuen politischen Handlungsspielraum, als sie als Wahlalternative 2005 und 2006 gemeinsam mit der PDS gegenüber den etablierten Parteien antrat. Die Folgen waren eine Erosion des parlamentarischen Vier-Parteiensystems und die Gründung der Partei DIE LINKE, die bundesweit neue politische Kräfteverhältnisse schuf.
Dieses Jubiläum gibt Anlass, nach der Reichweite des Gründungskonsenses zu fragen, aber auch aktuelle Positionsbestimmungen der LINKEN zu überprüfen und deren Zukunftsperspektiven auszuloten.
In diesem Buch geschieht das in besonderer Weise: In (Streit-)Gesprächen mit Zeitzeugen, die nicht nur die Innenperspektive ausleuchten, sondern mit kritischem Blick von Außen auf DIE LINKE blicken.
Klaus Ernst diskutiert u.a. mit:
Norbert Blüm (CDU, Arbeits- und Sozialminister unter Kohl) als prominenter Zeitzeuge zahlreicher sozialer Auseinandersetzungen von den 1970er bis Ende der 1990er Jahre
Jürgen Peters (ehemaliger IG Metall-Vorsitzender) über den Weg von der sozialliberalen zur rot-grünen Koalition, das Verhältnis von Gewerkschaften und Sozialdemokratie, politische Aufbrüche und Enttäuschungen
Hans-Ulrich Jörges (stern) über die Rolle der Medien in einer Zeit der Krise politischer Repräsentation sowie als kritischer Zeitzeuge
Oskar Lafontaine und Bernd Riexinger über das Geschäft politischer Führung in einer streitigen und fraktionellen Partei
Klaus Ernst
DIE LINKE SPD WASG Wahlalternative