Dieser innovative Band überführt die »heiße« Raumdebatte in den Kulturwissenschaften in eine literaturwissenschaftliche Perspektive. Dabei zeigt sich in der jüngeren Literatur, dass die neuen Raumkonzepte das Verständnis literarischer Texte selbst verändert.
Obgleich die Raumdebatte in den Kulturwissenschaften Konjunktur hat, wird selten darüber nachgedacht, wie sich deren Ergebnisse für die analytische Lektüre literarischer Texte nutzbar machen lassen.Anhand ausgewählter Gegenwartsprosa (von W.G. Sebald, Anne Duden und Herta Müller) will dieses Buch die Zusammenhänge zwischen literarisch artikulierten Raummodellen und texttheoretischen Fragestellungen erhellen. Dabei wird eine Erweiterung der klassischen Positionen zu topologischen und poetologischen Aspekten literarischer Texte ausgearbeitet, die die neueren Entwicklungen in der Raumtheorie konzeptuell aufnimmt.
Anja K. Johannsen
Anja K. Johannsen (Dr. phil.) studierte Germanistik und Philosophie in Berlin, Providence, Freiburg und Dublin. Sie ist derzeit Postdoktorandin im Fach Komparatistik an der Universität Paderborn und arbeitet als Organisatorin literarischer Veranstaltungen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Literaturtheorie, deutsch- und englischsprachige Gegenwartsliteratur, Geschichte und Gegenwart des Literaturbetriebs.
Literature Literatur Raum Space Raumtheorie German Literature Poetologie General Literature Studies W.G. Sebald Literary Studies Anne Duden Herta Müller Germanistik Allgemeine Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
»Johannsen's monograph is a sensitive and well-informed critical meditation on the subjects, themes, and stylistic concerns shared by these three writers.«
()
»I admire her highly intelligent readings, which should make for produktive discussions in graduate seminars.«
()
Besprochen in:Modern Austria Literature, 42/2 (2009), Mark R. McCulloh
()
»Johannsen's monograph is a sensitive and well-informed critical meditation on the subjects, themes, and stylistic concerns shared by these three writers.«
()
Reviewed in:Modern Austria Literature, 42/2 (2009), Mark R. McCulloh
()