Der Band spürt der medial gelenkten Verabredungskultur unserer Zeit nach, legt ihre kultur- und medienhistorischen Ursprünge offen und befragt die über Dating-Plattformen regulierte Trieb-, Affekt- und Liebesorganisation. Weitere Themen sind die im Netz als Kompetenzdiskurs geführte Arbeitssuche, die ›geteilte‹ Selbstdarstellung, die Verabredung zum politischen Protest sowie die Eigentumsverhältnisse im Web 2.0.
Marc Ries
Marc Ries promovierte am Institut für Philosophie der Universität Wien und ist seit 2010 Professor für Soziologie und Theorie der Medien an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. 2009 war er Co-Kurator und konzeptionierte die Ausstellung talk.talk – Das Interview als ästhetische Praxis in Leipzig/Graz/Salzburg.
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»Insgesamt ein interessantes Buch, das Ursprünge und Gegenwart der Verabredungskulturen detailliert beleuchtet.«
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»Insgesamt dreizehn Aufsätze, die den Konjunkturen der Beziehungskulturen gekonnt folgen.«
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Besprochen in:www.netzkritik.de, www.phlow.net, Niels Gründelfiber, 12 (2007), Heide HammerSoziologische Revue, 2 (2011), Doris Blutner/Roger Häussling
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