Ende der Neunzigerjahre wurde erstmals der Versuch unternommen, das Prinzip Virtueller Communities für den Einsatz im kommerziellen Bereich zu nutzen. Seitdem sind diverse Veröffentlichungen erschienen, die sich kritisch mit Virtuellen Communities als Instrumenten zur Vermarktung von Produkten auseinandersetzen, wobei eine Fülle differenzierter Ausprägungen solcher Communities beschrieben wurde.
Der Autor diskutiert zunächst die zahlreichen begrifflichen Versionen Virtueller Communities, grenzt die entsprechenden Kategorisierungsschemata gegeneinander ab und stellt den aktuellen Stand der Forschung dar. Auf dieser Basis erfolgt der Vorschlag einer erweiterten Kategorisierung Virtueller Communities. Schließlich werden die vielfältigen Nutzungsstrategien Virtueller Communities betrachtet und ihre Stärken und Schwächen dargestellt.
Den Ergebnissen dieser Analyse wird mit der Entwicklung der „Community of Focus“ Rechnung getragen, die für den kommerziellen Einsatz Virtueller Communities als ganzheitlicher Ansatz optimiert ist. Begründet wird dieses Konzept mit den Ergebnissen einer empirischen Untersuchung, die in dem vorliegenden Werk detailliert dargestellt werden.
Der abschließende Teil der Arbeit befasst sich mit der Untersuchung einer existierenden Virtuellen Community of Focus (www.zfx.info), die bereits seit einigen Jahren erfolgreich vom Autor betrieben wird.
Stefan Zerbst
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