Norbert Elb dokumentiert die Selbstorganisation und Emanzipation der SM-Bewegung in den letzten fünfzehn Jahren sowie die sozialen Vorgänge innerhalb dieser Szene. Er beschäftigt sich damit, wie SM beschrieben und verstanden werden kann und welche soziale Rolle die Subkultur spielt.
Norbert Elb dokumentiert die Selbstorganisation und Emanzipation der SM-Bewegung in den letzten fünfzehn Jahren sowie die sozialen Vorgänge innerhalb dieser Szene. Wie die Schwulen- und Lesbenbewegung gehört die SM-Bewegung zu den Neuen Sozialen Bewegungen und wird von Norbert Elb als zivilgesellschaftliches Projekt (im Sinne Gramskis) gedeutet. Im Zentrum der SM-Bewegung steht dabei der Einsatz für einen sozialen Raum für eine selbstbestimmte Sexualität verbunden mit der Kritik der Diskriminierung von Mainstream-Normen abweichenden sexuellen Verhaltens. Da Norbert Elb selbst Mitglied der SM-Szene ist, verfolgt er einen nicht-objektivistischen Forschungsansatz und beschäftigt sich damit, wie SM beschrieben und verstanden werden kann, welche soziale Rolle diese Subkultur für die in ihr involvierten SMlerInnen spielt und welche Rückwirkungen die SM-Subkultur auf die Entwicklung der Sexualität und der Selbstwahrnehmung der einzelnen SMlerIn erzeugt.
Norbert Elb
Soziale Bewegungen Sadomasochismus Subkultur Sexualität