Prägen, Stanzen, Guillochieren sind Techniken, die nahezu vergessen sind. Diese bahnbrechenden manufakturellen Herstellungsverfahren waren für den Aufschwung der Pforzheimer Schmuckindustrie im 19. Jahrhundert ausschlaggebend. Heute erleben sie eine neue Ära durch die Neuinterpretation von jungen SchmuckdesignerInnen aus dem Umfeld der Hochschule Pforzheim und der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.
Das Gesamtprojekt „Manufakturelle Schmuckgestaltung“, einschließlich „Pforzheim Revisited“, fördert die Tradierung von Erfahrungswissen durch die Zusammenarbeit von HandwerkerInnen und DesignerInnen aus drei Generationen. Für dieses Engagement wurde es 2015 von der Deutschen UNESCO-Kommission ins Register „Gute Praxisbeispiele zur Erhaltung Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen.
Das Buch zeigt einen Auschnitt dieser Erfolgsgeschichte anhand von Interviews und Archivmaterial, erklärt die Funktionsweise der Maschinen und illustriert, wie ein Schmuckstück entsteht.
Prägen, Stanzen, Guillochieren sind Techniken, die nahezu vergessen sind. Diese bahnbrechenden manufakturellen Herstellungsverfahren waren für den Aufschwung der Pforzheimer Schmuckindustrie im 19. Jahrhundert ausschlaggebend. Heute leben sie im zeitgenössischen Schmuck wieder auf. Das Projekt „Manufakturelle Schmuckgestaltung“ fördert die Tradierung von Erfahrungswissen durch die Zusammenarbeit von Handwerkern und Designern aus drei Generationen.
Für dieses Engagement hat die Deutsche UNESCO-Kommission das Projekt 2015 ins Register „Gute Praxisbeispiele zur Erhaltung immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen. Das Buch zeigt einen Ausschnitt dieser Erfolgsgeschichte anhand von Archivmaterial, Interviews mit alten Meistern, erklärt die Funktionsweise der Maschinen und zeigt viele Beispiele, wie diese traditionellen Techniken in der zeitgenössischen Schmuckkunst verwendet werden.
Andreas Gut
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