Köln im Winter 1940. Der Krieg hat in die Stadt Einzug gehalten. In diesen Zeiten sind Gut und Böse nicht mehr zu unterscheiden. Als ein Gestapo-Mann ermordet aufgefunden wird, ist der vermeintlich Schuldige schnell ausgemacht. Der polnische Zwangsarbeiter Kolja wird als Mörder verhaftet. Nur die sechzehnjährige Marie weiß von seiner Unschuld. Nur sie vermag ihn vor der drohenden Hinrichtung zu retten. Sie setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen – doch wem wird sie nutzen? Marie begibt sich in höchste Gefahr, und sie hat es dabei nicht nur mit einem Mörder zu tun.
Mila Lippke
'Die beeindruckende Konsequenz, mit der sich Lippke erzählerisch auf Augenhöhe mit ihren Charakteren bewegt, geschickt Klischees vermeidet und die unpathetische Schlichtheit, mit der sie eine Atmosphäre schildert, in der fast jeder auf Kosten anderer überleben will, macht ihr Debüt lesenswert.' StadtRevue
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