Die »Totalverweigerer« rebellierten gegen den Zwang, die Wehrpflicht zu erfüllen. Sie verweigerten nicht nur den Wehrdienst, sondern auch den Zivildienst, den sie als »Kriegsdienst ohne Waffen« betrachteten. Einige Hundert wurden angeklagt und verurteilt wegen »Fahnenflucht« oder »Dienstflucht«. Christoph Bausenwein war einer von ihnen.
Die frühen 1980er-Jahre waren politisch ereignisreich und turbulent. Proteste, Demonstrationen und Aktionen der Friedensbewegung, der Anti-AKW-, Frauen-, Umwelt- und anderer Alternativbewegungen markierten einen rebellischen Zeitgeist. Vor diesem Hintergrund erzählt dieses Buch aus einer ganz persönlichen Sicht die Geschichte der totalen Kriegsdienstverweigerer im geteilten Deutschland, die sich – im Westen genauso wie im Osten – vor die Konsequenz gestellt sahen: „Dienen oder Sitzen!“ Schlussfolgerungen mit Blick auf gegenwärtige Bedrohungen, den „Geist des Grundgesetzes“ und die aktuellen Diskussionen um eine Wiedereinführung der Wehrpflicht runden den Text ab.
Christoph Bausenwein
Christoph Bausenwein, Jahrgang 1959, ist in Nürnberg aufgewachsen. Der Philosoph und Historiker ist Autor zahlreicher Sachbücher und Biografien. U.a. verfasste er das Standardwerk »Geheimnis Fußball«.
Totalverweigerung Wehrpflicht Wehrdienst Zivildienst Dienstpflicht Antimilitarismus Pazifismus Verfassungsjubiläum politische Biografie Grundgesetz Bundesverfassungsgericht Friedensdemo Anti-AKW-Widerstand
Das Buch ist nachvollziehbar geschrieben, gut recheriert und ist sowohl als Geschichtsbuch als auch als Diskussionsgrundlage geeignet. (Connection e.V.)
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Das Buch … ist nicht nur eine spannende Zeitreise in die 1980er-Jahre, sondern auch ein aufrüttelnder Blick auf ein Thema, das gerade wieder an Aktualität gewinnt: die Wehrpflicht. (Mediennerd.de)
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