Düster wie Bram Stoker, feministisch wie Margaret Atwood: Der neue Roman von einer der bedeutendsten amerikanischen Autorinnen der Gegenwart
Pennsylvania, Anfang des 19. Jahrhunderts. Dr. Silas Weir ist ein junger Arzt aus gutem Hause, doch ohne Charisma und Talent. Beim Anblick von Blut wird er ohnmächtig, Frauenkörper stoßen ihn ab. Um seinen strengen Vater zu beeindrucken, versucht er, auf unorthodoxe Weise als Chirurg voranzukommen, was ihn gesellschaftlich isoliert. Dann wird er durch eine Aneinanderreihung von Zufällen Direktor der Staatlichen Heilanstalt für weibliche Geisteskranke in New Jersey. Hier beginnt Weir, vorgeblich im Dienste des medizinischen Fortschritts, Experimente an den meist schwarzen und irischen Insassinnen durchzuführen. Bald gilt er als führender, wenn auch berüchtigter Experte für Gynäkologie und Psychiatrie. Bis eine junge Dienstmagd zu seiner Obsession, seinem wichtigsten Versuchsobjekt und schließlich zu seinem Verhängnis wird.
Joyce Carol Oates
Joyce Carol Oates wurde 1938 in Lockport, New York geboren. Sie zählt zu den bedeutendsten und vielseitigsten amerikanischen Autorinnen der Gegenwart. Für ihre mehr als 60 Romane und über 300 Erzählungen wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem National Book Award. Joyce Carol Oates lebt in Princeton, New Jersey, wo sie Kreatives Schreiben unterrichtet. Sie war mehrfach für den Pulitzer-Preis nominiert und gilt seit Jahren als Anwärterin auf den Nobelpreis für Literatur.
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»Der Roman, der auf Tatsachen beruht, ist ein, ja, gewaltiger feministischer Schocker.«
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»Ihr ist mit 'Der Schlächter' ein feministischer Horrorroman gelungen, dessen Lektüre noch lange nachhallt.«
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»Meisterhafter Mix aus Fakten und Fiktion.«
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»Oates ist eine der wichtigsten US-Autorinnen der Gegenwart und zeigt das auch mit ihrem meisterhaften Werk, das lustvoll den viktorianischen Stil zitiert und das man am liebsten in einem Rutsch lesen möchte...«
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»Mix aus Fakten und Fiktion, der zugleich fesselt und erschüttert und einmal mehr das große Können der US-Schriftstellerin Oates beweist.«
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