Verfilmung »Nomadland« ausgezeichnet mit 3 Oscars, 2 Golden Globes und dem Goldenen Löwen
Zehntausende Menschen in Amerika sind unterwegs. Sie leben in Wohnmobilen, Vans, Anhängern. Übernachten auf Supermarkt-Parkplätzen, neben den Highways, in der Wüste. Sie schaufeln Zuckerrüben in North Dakota, reinigen Toiletten in den Nationalparks von Kalifornien, arbeiten Zwölf-Stunden-Schichten im Amazon-Versandzentrum im winterlichen Texas. Eines haben sie oft gemeinsam: Sie sind alt. Und im 21. Jahrhundert, erschüttert von der Finanzkrise der Zehnerjahre, ist ihnen der Boden für den sprichwörtlich wohlverdienten Ruhestand weggebrochen. Deshalb ziehen sie als Nomaden der Arbeit von einem saisonalen Tageslohnjob zum nächsten.
Jessica Bruder
Jessica Bruder war als Professorin an der Columbia Graduate Journalism School tätig. Ihr Leitartikel „The End of Retirement“ im Harper’s Magazine, Basis dieses Buches, wurde mit dem Aronson Award for Social Justice Journalism ausgezeichnet, sie veröffentlicht darüber hinaus u. a. in The New York Times Magazine, The Washington Post und The International Herald Tribune. Bruder lebt in Brooklyn, New York City.
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»Bruder eröffnet Einblicke auf ein soziales Phänomen, das so brisant wie tabuisiert ist. [...] Eine spannend geschriebene Dokumentation.«
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»Jessica Bruders flüssig geschriebenes Buch [...] bietet, obwohl sie Trumps Namen nie erwähnt [...], eine Erklärung an für die prekäre, instabile und fluide Situation der Mittelklassen.«
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»Ein überwältigendes und großartig geschriebenes Buch, das an John Steinbecks ›Früchte des Zorns‹ denken lässt.«
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»Wer glaubt, die Finanzkrise von 2008 sei schon lange vorbei, sollte die Menschen treffen, denen Jessica Bruder in diesem beißenden, großartig geschriebenen, lebendigen Buch begegnet.«
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