Die gegenwärtige wirtschaftliche Situation ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen schwierig. Um die Eigenkapitalausstattung zu verbessern, haben auch diese Unternehmen bis vor einigen Jahren verstärkt den Börsengang, das sogenannte Going Public, vor allem über den Neuen Markt, vollzogen. Dadurch eröffnen sich für externe Berater neue Geschäftsfelder, die in dieser Veröffentlichung herausgearbeitet wurden. Am Anfang werden kurz die Motive für einen Gang an die Börse erläutert und die dazu bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen skizziert. Im Anschluss daran wird aufgezeigt, welche Anforderungen/Nachweise/Informationen eine Börsenorientierung gegenüber den Anteilseignern und anderen interessierten Zielgruppen sowie der Öffentlichkeit nach sich zieht und welche Dienstleistungen externe Berater auf diesen Gebieten erbringen können. Die Ausführungen konzentrieren sich auf die Folgepflichten, die auf die Unternehmen im "Prime Standard" zukommen, da diese strenger gefasst sind als die Anforderungen für die Unternehmen des "General Standard". Dabei wird unterschieden zwischen Beratungsleistungen im Bereich Investor Relations i.e.S., rund um das externe Berichtswesen und bei der Organisation und Durchführung von Präsenzveranstaltungen.
Walter Ruda
Beraterleitfaden Börsengang Börsenorientierung Investor Relations Unternehmensberatung