Dieses Buch erscheint zum 350-jährigen Jubiläum der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bielefeld. Es gibt einen Eindruck über das, was in der Geschichte der Gemeinde bedeutungsvoll war und wie sich dieses z.B. in der Baugeschichte der Süsterkirche widerspiegelt und über das, was die Gemeinde gegenwärtig bewegt, dokumentiert in Predigten, Gemeindebericht und Aufsätzen.
Horst Haase
Bielefeld Gottesdienst Preußen Reformiert
Gegründet wurde die Gemeinde 1657 vom Großen Kurfürsten, der ihr 1671 auch die leerstehende Süsterkirche mitsamt den angrenzenden Klostergebäuden überließ. Nach längeren Querelen fand dort 1682 der erste Gottesdienst statt. Die reformierte Gemeinde war immer eine Minderheitengemeinde. Von ursprünglich 150 wuchs sie bis Mitte des 19. Jahrhunderts auf 500 Mitglieder, mit der Industrialisierung explodiert die Mitgliederzahl auf 4.000, den Höchstand von 6.000 erreicht sie 1939. Heute sind es noch gut 2.200, und die reformierte Gemeinde quälen die gleichen finanziellen Sorgen wie andere Gemeinden. Das Buch gibt einen Eindruck über das, was in der Geschichte der Gemeinde bedeutungsvoll war und wie sich dieses in der Baugeschichte der Süsterkirche widerspiegelt und über das, was die Gemeinde gegenwärtig bewegt, dokumentiert in Predigten, Gemeindebericht und Aufsätzen.
Conrad Schormann, in: Neue Westfälische, 17.1.2007
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