Das Steinhuder Meer ist der größte Binnensee Nordwestdeutschlands und das beliebteste deutsche Inlandssegelrevier. Schon vor über 200 Jahren besichtigten gelehrte Geister, Adelige und wohlhabende Bürger den Wilhelmstein, eine Festung auf einer künstlich im See angelegten Insel. Seit der Gründung der Steinhuder Meerbahn schwoll der Besucherstrom stark an. Heute kommen an schönen Wochenenden viele tausend Menschen zum Spazierengehen, Freibaden, Paddeln und Segeln an den Wannsee von Hannover. Zahlreiche Abbildungen illustrieren die wissenschaftlich fundierte und verständlich geschriebene Zeitreise durch die Geschichte des Steinhuder Meer-Tourismus.
Klaus Fesche
Klaus Fesche, geb. 1960, Studium: Geschichte und Politische Wissenschaft. Stadtarchivar in Wunstorf. Veröffentlichungen zur lokalen und regionalen Geschichte, u.a. »Geschichte Wunstorfs« (2010).
Bücher im Verlag für Regionalgeschichte:
Auf zum Steinhuder Meer! Geschichte des Tourismus am größten Binnensee Niedersachsens, 1998
Die Urkunden des Neustädter Landes. Band 1: 889-1302, 2002
https://www.buchhandel.de/buch/Die-Urkunden-des-Neustaedter-Landes-9783895344411
Die Urkunden des Neustädter Landes. Band 2: 1303-1388, 2008
https://www.buchhandel.de/buch/Die-Urkunden-des-Neustaedter-Landes-9783895347238
Wunstorfer Aufbrüche. Wendepunkte der Stadtgeschichte von 871 bis heute, 2021
Fremdenverkehr Hannover Steinhuder Meer Tourismus
Das Steinhuder Meer war einst ein abgeschiedener Landstrich. In den 1760er Jahren setzte der schaumburg-lippische Graf auf eine künstliche Insel eine Festung, den Wilhelmstein. Die skurrile Anlage wurde die erste Attraktion, doch erst die Eröffnung einer Kleinbahn vor hundert Jahren ließ das Steinhuder Meer zum populären touristischen Zielgebiet werden. Eine Umwertung und Umnutzung der Landschaft begann. Dies alles wird vom Autor Fesche mit viel Liebe zum Detail ausgebreitet. Dazu wühlt er sich durch Berge von archivalischen Quellen; die Materialfülle handhabt er technisch und sprachlich souverän. Die Fördermittel für den großformatigen, hervorragend ausgestatteten Band sind bestens angelegt.
Hasso Spode, in: Voyage 2, 1998
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Wissenschaftlich fundiert – und doch allgemein verständlich formuliert. Ein Werk nicht nur für Historiker, sondern für jeden, der interessiert ist zu erfahren, wie Tourismus eine Landschaft verändert.
Klaus Oppermann, in: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19.5.1998
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