Jürgen Rynio war ein Torhüter, dem das Pech an den Handschuhen klebte: Zu welchem Bundesliga-Verein er auch ging – der Abstieg war nicht weit.
1968: Abstieg mit dem Karlsruher SC
1969: Abstieg mit dem 1. FC Nürnberg
1972: Abstieg mit Borussia Dortmund
1978: Abstieg mit dem FC St. Pauli
1986: Abstieg mit Hannover 96
Diese trostlose Bilanz täuscht jedoch – Rynio war ein sportlich äußerst starker Torhüter und stand vor der Berufung in die Nationalelf. An ihm lagen die Abstiege nicht, und doch bescherten sie ihm einen Platz in den Annalen des deutschen Fußballs.
In seinem Buch erzählt Rynio von sportlichen Wechselfällen, vom harten Profialltag, warum er den Spitznamen „Max“ erhielt und davon, wie er sich ohne Rücksicht auf die Gesundheit fitspritzen musste. Und er berichtet, warum er sich seit dem Karriereende pfl egebedürftigen Menschen widmet – eine Berufung, die ihm heute mehr bedeutet als alle früheren Fußball-Engagements.
Christian Brunz
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