Im Laufe der Jahrhunderte prägten und veränderten wechselnde Vorstellungen, Deutungen und Wertungen den Umgang mit der Menstruation. Anhand einer diskursanalytischen Auswertung populärwissenschaftlicher Bücher und Interviews mit Frauen untersucht die Autorin Deutungen und Wertungen der Menstruation heute. Hierbei spielen vor allem schulmedizinische und feministische Ansätze eine wichtige Rolle. Es wird gezeigt, daß eine bestimmte Sicht auf die Vergangenheit und die Darstellung eines bestimmten Frauenbildes dazu beitragen, innerhalb des Diskurses die Menstruation zu instrumentalisieren.
Im Laufe der Jahrhunderte prägten und veränderten wechselnde Vorstellungen, Deutungen und Wertungen den Umgang mit der Menstruation. Das Erleben der Menstruation wurde und wird dabei von unterschiedlichen Faktoren beeinflußt, die unter anderem im Diskurs zur Menstruation und Monatshygiene zum Ausdruck kommen. Anhand einer diskursanalytischen Auswertung populärwissenschaftlicher Bücher und Interviews mit Frauen untersucht die Autorin Deutungen und Wertungen der Menstruation heute. Hierbei spielen vor allem schulmedizinische und feministische Ansätze eine wichtige Rolle. Es wird gezeigt, daß eine bestimmte Sicht auf die Vergangenheit und die Darstellung eines bestimmten Frauenbildes dazu beitragen, innerhalb des Diskurses die Menstruation zu instrumentalisieren.
Sabine Zinn-Thomas
Prof. Dr. Sabine Zinn-Thomas (geb. 1963 in Hirzenhain/Hessen) hat in Frankfurt a.M. Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Germanistik und Kunstgeschichte studiert. Sie hat sich 2009 mit einer Arbeit zu Identität und Integration in Freiburg habilitiert und ist außerplanmäßige Professorin am Freiburger Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie. Seit 2017 leitet sie die Landesstelle für Volkskunde in Stuttgart. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Migration/Fremdheit/Religion, Interkulturelle Kommunikation sowie Körper/Medizin/Sexualität/Gender.
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